Bernhard Gelderblom


Ein Kapitel der Hamelner Nachkriegsgeschichte

Hinrichtungen der britischen Besatzungsmacht im Zuchthaus Hameln




Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs bestimmte die britische Besatzungsmacht das Zuchthaus Hameln als zentrale Hinrichtungsstätte der britischen Zone. Hingerichtet wurden hauptsächlich deutsche Kriegsverbrecher, aber auch ehemalige polnische und sowjetische Zwangsarbeiter wegen Verbrechen an der deutschen Bevölkerung. Insgesamt fanden in Hameln 200 Hinrichtungen statt.
Die Gräber der Hingerichteten wurden in der Nachkriegszeit immer wieder zum Treffpunkt von Rechtsradikalen. Nachdem Hameln nach Großdemonstrationen von FAP und NPD ins Blickfeld der überregionalen Medien geraten war, ließ die Stadt das Gräberfeld 1986 einebnen.


20.09.2018, 19.00 Uhr, Lalu im Hefehof
Eintritt: 9,50 / 7,50 Euro (erm.)
Im Vorverkauf minus 1,00 Euro